KRISENTELEFON FÜR KINDER UND JUGENDLICHE MIT SEELISCHEN PROBLEMEN UND VERHALTENSAUFFÄLLIGKEITEN SOWIE DEREN ANGEHÖRIGE

Information des Johanniter-Zentrums für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied vom 23.04.2020

 

 

Rufnummer 02631 3944 444 montags bis freitags von 7 Uhr bis 8 Uhr sowie von 18 Uhr bis 20 Uhr

Für viele Kinder und deren Familien stellen Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen psychische Belastungen dar. Die Fortsetzung der schulischen Bildung zu Hause, die notwendige Vereinbarkeit von elterlicher Berufstätigkeit und Kinderbetreuung als auch der Wegfall von außerfamiliärer Betreuung und Freizeitaktivitäten sind besondere Herausforderungen. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche aus Familien, die schon im Vorfeld der Pandemie belastet waren.

Um in dieser sehr herausfordernden Zeit eine rasche Hilfe und Beratung für Kinder, Jugendliche und deren Angehörige bieten zu können, wird vom Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Neuwied und der Johanniter-Tagesklinik in Koblenz ein Krisentelefon eingerichtet. Kinder und Jugendliche oder deren Bezugspersonen erhalten durch erfahrene Mitarbeiter unbürokratisch rasche und kompetente Unterstützung. Dadurch soll frühzeitig durch ein niedrigschwelliges System Zugang zu professioneller Hilfe geleistet werden, um negative Entwicklungsspiralen bis hin zu Gefährdungen von Kindern und Jugendlichen unterbrechen zu können.

Insbesondere die Morgenstunden und die frühen Abendstunden wurden in der Notfallversorgung in den Familien als Krisenzeiten erlebt.

Daher wird das Krisentelefon zunächst besetzt in der Zeit von montags bis freitags von 7 Uhr bis 8 Uhr sowie von 18 Uhr bis 20 Uhr. Das Krisentelefon wird zunächst ab dem Dienstag, 14.04.2020 bis Ende Mai 2020 unter der Rufnummer 02631 3944 444 angeboten.

Dr. Brigitte Pollitt             Torsten Jakobs

Chefärztin                           Leiter Sozialdienst




Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen

Mit Bezug auf die Grundschule veröffentlicht das Land Rheinland-Pfalz die folgenden Informationen:

Die Öffnung von Kindergärten, Schulen und Hochschulen bedarf eines zeitlichen Vorlaufs, damit vor Ort die notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen getroffen und zum Beispiel die Schülerbeförderung organisiert werden können.

Die Notbetreuung wird fortgesetzt und ausgeweitet.

Ab dem 4. Mai können prioritär auch die Schülerinnen und Schüler der letzten Klasse der Grundschule beschult werden.

Die Kultusministerkonferenz wird beauftragt, bis zum 29. April ein Konzept für weitere Schritte vorzulegen, wie der Unterricht unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen, insbesondere unter Berücksichtigung des Abstandsgebotes durch reduzierte Lerngruppengrößen, insgesamt wieder aufgenommen werden kann. Dabei soll neben dem Unterricht auch das Pausengeschehen und der Schulbetrieb mit in den Blick genommen werden. Jede Schule braucht einen eigenen Hygieneplan. Die Schulträger sind aufgerufen, die hygienischen Voraussetzungen zu schaffen und dauerhaft sicherzustellen.

Über den jeweiligen Zeitpunkt der Aufnahme des Unterrichts der jeweiligen Klassenstufen und der Betreuung der Kindergärten berät die Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und –chefs der Länder vor dem Hintergrund der Entwicklung der Infektionszahlen.

In Rheinland-Pfalz werden demnach die Schulen zunächst wie folgt öffnen: 04.05.2020: Klassenstufe 4

Link zur Seite des Landes RLP: https://corona.rlp.de/de/aktuelles/detail/news/News/detail/bund-und-laender-beschliessen-lockerungen-menschen-weiterhin-so-gut-wie-moeglich-vor-infektion-schuetz/

Die Schulaufsichtsbehörde ADD informiert entsprechend unter folgendem Link: https://add.rlp.de/de/themen/schule/corona/



Verlängerung der Schulschließung

Die Bundesregierung hat am 15.04.2020 u.a. die Verlängerung der Schulschließung bis mindestens einschließlich Sonntag, 03.05.2020. beschlossen. In der Veröffentlichung heißt es u.a.:

1. Die gemeinsamen Beschlüsse … sowie die Entscheidungen des Corona-Kabinetts bleiben gültig. Die daraufhin getroffenen Verfügungen werden bis zum 3. Mai verlängert, …

8. Vor der Öffnung von Kindergärten, Schulen und Hochschulen ist ein Vorlauf notwendig, damit vor Ort die notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen getroffen … werden können. Die … Schulgemeinschaft [wird] frühestmöglich unterrichtet. Die Notbetreuung wird fortgesetzt und auf weitere Berufs- und Bedarfsgruppen ausgeweitet. … Ab dem 4. Mai 2020 [kann] prioritär auch … die letzte Klasse der Grundschule beschult werden.

Die Kultusministerkonferenz wird beauftragt, bis zum 29. April ein Konzept für weitere Schritte vorzulegen, wie der Unterricht unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen, insbesondere unter Berücksichtigung des Abstandsgebots durch reduzierte Lerngruppengrößen, insgesamt wieder aufgenommen werden kann. Dabei soll neben dem Unterricht auch das Pausengeschehen und der Schulbusbetrieb mit in den Blick genommen werden. Jede Schule braucht einen Hygieneplan. …

Über den jeweiligen Zeitpunkt der Aufnahme des Unterrichts der jeweiligen Klassenstufen und der Betreuung in Kindergärten berät die Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder vor dem Hintergrund der Entwicklung der Infektionszahlen. …

 

Die Veröffentlichung der Bundesregierung finden Sie hier: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/bund-laender-beschluss-1744224


Wie geht es nach den Osterferien weiter?

Nach Meldungen der Tagesschau werden die Bundeskanzlerin und die MinisterpräsidentInnen der Länder am Mittwoch, 15.04.2020, beraten, wie es mit den bislang bis 19.04.2020 befristeteten Maßnahmen weitergeht.

Link zur Tagesschau: https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-lockerung-101.html


Brief an die Eltern von Bildungsministerin Hubig vom 09.04.2020

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern,

unsere Schulen und Kitas sind nun schon in der vierten Woche geschlossen und die beginnenden Osterfeiertage und Osterferien sind wohl die seltsamsten, die wir alle je erlebt haben. Der lange geplante Urlaub, der alljährliche Besuch bei den Großeltern am Ostersonntag, ein Ausflug mit befreundeten Familien ins Grüne – all das ist dieses Jahr nicht möglich. Das Fest und die Ferien, sie werden uns wieder vor neue Herausforderungen stellen und uns wieder Neues abverlangen, wie so viele Tage in den vergangenen vier Wochen uns und vor allem Ihnen als Eltern vieles Neue abverlangt haben.

Sie waren neben allem, was diese Ausnahmesituation ohnehin von Ihnen verlangt und womit sie Sie belastet, auch in noch viel höherem Maße als je zuvor als Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter Ihrer Kinder gefragt. Während existenzielle Fragen, die Sorge um Angehörige, um die Arbeitsstelle oder die Organisation des Familienalltags Sie in Anspruch nehmen, kommen dann auch noch viele kleine und große Arbeitspakete ins Haus, die ausgedruckt oder eingescannt, abgeholt oder weggebracht werden mussten. Und natürlich mussten sie zuvor bearbeitet werden, wofür Ihre Kinder Motivation, Begleitung und Unterstützung brauchten. Ich möchte Ihnen dafür ganz herzlich danken. Was Sie als Eltern in dieser besonders für Familien so schwierigen Zeit leisten, verdient die größte Anerkennung und Wertschätzung unserer Gesellschaft.

Beschäftigung und Betreuung in den Osterferien

So ungewöhnlich die Feiertage und die Ferien nun wohl auch werden und so sehr uns die Sorgen rund um diese Krise auch weiter begleiten, so sind die kommenden Tage, so hoffe ich, für Sie und Ihre Kinder vor allem doch auch eines: eine Zeit zum Innehalten und zum Durchatmen, in der Sie sich im Rahmen der Möglichkeiten den Dingen widmen können, die Ihnen Freude bereiten. Für die Schülerinnen und Schüler soll es über die Osterzeit und die Ferien keine Aufgaben geben, sodass auch Sie als Eltern von einigem organisatorischen Aufwand entlastet werden. Ich wünsche Ihnen, dass jetzt die ganze Familie ein wenig zur Ruhe kommen kann.

Und ich bitte Sie: Auch, wenn es beim Blick auf die Wettervorhersage in diesen Tagen besonders schwerfällt: Bleiben Sie zu Hause! Es ist entscheidend, dass wir alle die Kontaktregeln weiter einhalten, damit wir die die Ausbreitung des Virus weiter verlangsamen. Wir dürfen in unserem Bemühen nicht nachlassen. Nur so schaffen wir es, die Krise schnellstmöglich zu meistern und die zu schützen, die diesen Schutz besonders nötig haben.

Das Pädagogische Landesinstitut hat einige Tipps für Familien zum Zusammenleben in Zeiten der Sozialen Distanzierung zusammengetragen, die über den Umgang mit dem häuslichen Lernen hinausgehen (https://schuleonline.bildung-rp.de/unterstuetzung-fuer-eltern-und-schueler.html). Sie wurden in der vergangenen Woche an die Elternvertretungen verschickt. Ich hoffe, Sie finden dort die eine oder andere hilfreiche Anregung. 

Für Eltern, die auch in den Osterferien weiterhin zwingend auf eine Betreuung ihrer Kinder in Schule oder Kita angewiesen sind, weil sie an ihrem Arbeitsplatz gebraucht werden, haben wir sichergestellt, dass die bewährte Notbetreuung auch in der Ferienzeit fortgesetzt wird. Ich bin sehr froh, dass unsere Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas und die Lehrkräfte und pädagogischen Fachkräfte an den Schulen dieses Angebot durch Ihren Einsatz ermöglichen.

Wie geht es weiter?

Ich weiß natürlich, dass Sie alle eine Frage ganz besonders beschäftigt: Wie geht es nach den Ferien weiter? 

Sie wünschen sich Informationen darüber, wann die Kitas geöffnet werden und wann der reguläre Schulbetrieb wieder beginnen kann. Ich kann Ihnen versichern: wir alle wünschen uns den normalen Alltag zurück. Aber wahr ist auch, dass niemand zurzeit verlässlich sagen kann, wann das sein wird und wie der Weg dorthin aussehen kann. Denn über allem steht der Gesundheitsschutz. Erst wenn die Gesundheitsexpertinnen und -experten grünes Licht geben, können wir guten Gewissens die Schulen wieder öffnen. Am Mittwoch nach Ostern beraten die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder darüber, wie Öffnungsszenarien für die geltenden Beschränkungen aussehen können und ab wann sie möglich sind. In der Kultusministerkonferenz, deren Vorsitzende ich in diesem Jahr bin, berate ich ständig mit meinen Kolleginnen und Kollegen der anderen Bundesländer, wie es an den Schulen weitegehen kann, denn mir ist wichtig, dass wir bundesweit möglichst einheitliche Entscheidungen treffen. Ich werde die Schulen, die Kindertagesstätten und selbstverständlich Sie als Eltern schnellstmöglich darüber informieren.

Das größte Augenmerk richten wir bei allen Erwägungen für die Zukunft auf die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen, der Erzieherinnen und Erzieher, der Lehrkräfte und natürlich auch auf die Gesundheit der Familienmitglieder. Wir erarbeiten deshalb gemeinsam mit unseren Gesundheitsexpertinnen und -experten organisatorische Maßnahmen und werden allen Einrichtungen rechtzeitig die notwendigen Hygienehinweise geben. Und auch Personen mit besonderem Risiko haben wir dabei im Blick, unabhängig davon, ob sie direkt oder indirekt betroffen sind. 

An verschiedenen Fragen, die für die Zeit nach der Schulschließung zu klären sind, haben das Bildungsministerium, die Schulaufsicht, das Pädagogische Landesinstitut und das für die Kitas zuständige Landesamt für Jugend, Soziales und Versorgung bereits gearbeitet und zusätzlich arbeiten wir ständig weiter daran.

Rahmenbedingungen für einen Wiedereinstieg

Als erstes Ergebnis haben wir Ende der vergangenen Woche die Schulen über einige der wichtigsten Fragen, die die Lehrerinnen und Lehrer ebenso umtreiben wie Sie als Eltern, informiert: den Umgang mit Leistungsnachweisen, die Erstellung von Zeugnissen und die Versetzungen. Wir setzen dabei alles daran, dass keiner Schülerin und keinem Schüler aus der aktuellen Situation ein Nachteil entsteht. 

Deshalb haben wir auch die Benotung in der Zeit der Schulschließungen – wie viele andere Bundesländer auch - sehr weitgehend ausgesetzt. Denn dabei stellen sich zu allererst Fragen nach der Chancengerechtigkeit: Haben alle die gleichen technischen Voraussetzungen zuhause? Es stellt sich aber auch die Frage: Wie kann eine Schule sicherstellen, dass Leistungen zuhause auch wirklich selbst von der Schülerin, dem Schüler erbracht wurden und nicht von der großen Schwester oder dem Vater? Wichtig ist mir aber auch, dass die Schülerinnen und Schüler nicht sofort nach der Öffnung der Schulen wieder mit ungebremstem Leistungsdruck einsteigen müssen, sondern sie die Gelegenheit haben, im Klassenverbund die besondere Situation zu verarbeiten, aber auch Fragen zu stellen und Inhalte nachzuholen und zu vertiefen. Wo es nötig und möglich ist, können die Schulen daher auf die üblicherweise vorgeschriebene Anzahl von Leistungsbewertungen verzichten. Auch zu den Versetzungen haben wir Regelungen getroffen, die der außergewöhnlichen Situation der Schulschließung Rechnung tragen. Die Schulen werden Sie über die getroffenen Regelungen informieren.

Und seit dieser Woche können Schülerinnen und Schüler, die zu Hause keine oder keine geeigneten digitalen Endgeräte haben, diese in den Schulen ausleihen. Das hat das Bildungsministerium mit den Schulträgern vereinbart. Land und Kommunen tun sich damit zusammen, um gemeinsam für mehr Chancengerechtigkeit beim digitalen Lernen zu sorgen. Im Rahmen unseres Landesprogramms „Medienkompetenz macht Schule“ hat das Land die Schulen in den vergangenen Jahren mit fast 12.000 Notebooks und über 8.000 Tablets ausgestattet. Zusammen mit den von den Schulträgern angeschafften Geräten gibt es rund 25.000 Notebooks und 12.000 Tablets an den Schulen im Land. Hinzu kommen bei Bedarf noch weitere Geräte in den kommunalen Medienzentren. Die Schulen können sie den Schülerinnen und Schülern, die zu Hause keine Geräte haben, nun für die Dauer der Schulschließungen als Leihgeräte zur Verfügung stellen.

Liebe Eltern, 

bei allen Planungen für die Zukunft hoffe und vertraue ich auf Ihre Bereitschaft, in Ihrem Engagement nicht nachzulassen und mit uns gemeinsam diese Krise zu meistern.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie weiterhin alles Gute, erholsame Ferien und eine schöne Osterzeit!

Ihre

Dr. Stefanie Hubig

 

Link zu der entsprechednen Seite des Bildungsministeriums: https://corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Elternbrief_Osterferien.pdf


Ausleihe mobiler Endgeräte

Das Bildungsministerium ermöglicht Kindern, mobile Endgeräte (Tablets) auszuleihen, wenn die Familie nicht über geeignete eigene Geräte verfügt.

Die auszuleihenden Tablets sind ausschließlich für die Bearbeitung von Lernaufgaben, das übende Wiederholen oder andere App- oder onlinebasierte Lernangebote zu nutzen.

Der Zugang zum Internet, z.B. über WLAN, ist nicht in der Ausleihe enthalten und muss selbst organisiert werden.

Melden Sie sich bei Bedarf bitte telefonisch oder per E-Mail in der Schule.

Link zum Bildungsserver:
https://bildung-rp.de/gehezu/startseite/einzelmeldung.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=7526&cHash=122d5e2e80d52b8c1631209dd152833f

 


Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig zu den Schulschließungen vom 04.04.2020

„Im Moment wissen wir nicht sicher, ob die Schulen am 20. April wieder öffnen können. Dazu benötigen wir die Expertise der Gesundheitsexperten, die die Entwicklung der Corona-Infektionen im Blick haben und uns sagen, wann und wie wir die Schulen wieder öffnen können. Denn der Gesundheitsschutz unserer Schülerinnen und Schüler und unserer Lehrkräfte steht an erster Stelle“, sagte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin und KMK-Präsidentin Dr. Stefanie Hubig.

Sie betonte: „Uns allen ist an einer bundeseinheitlichen Regelung gelegen. Wir wissen, dass die Schulen, die Eltern, die Schülerinnen und Schüler möglichst frühzeitig Bescheid wissen wollen. Im Moment ist die Lage allerdings extrem dynamisch. Trotzdem werden wir alles daran setzen, die Beteiligten so früh wie möglich darüber zu informieren, wie es ab dem 20. April weitergeht.“  

 

 Den Originaltext finden Sie hier:

https://bm.rlp.de/de/service/pressemitteilungen/detail/news/News/detail/bildungsministerin-dr-stefanie-hubig-zu-den-schulschliessungen/






Notbetreuung in den Osterferien

Nehmen Sie bitte den folgenden Auszug aus dem Schreiben der ADD zur Kenntnis. Wir organisieren die Betreuung über einen freiwilligen Bereitschaftsdienst des Kollegiums. Es ist daher unerlässlich, dass Sie uns rechtzeitig informieren, wenn bei Ihnen ein Härtefall vorliegt. Idealerweise geschieht dies noch vor den Osterferien oder im Notfall bis 12.00 Uhr am vorangehenden Werktag.

 

Auszug aus Informationsschreiben der ADD vom 30.03.2020:

Zur Aufrechthaltung des Gesundheitswesens und anderer systemrelevanter Bereiche sowie zur Unterstützung berufstätiger Alleinerziehender und anderer Sorgeberechtigter, die auf eine Betreuung angewiesen sind und keinerlei andere Betreuungslösung finden (Härtefälle), führen die Schulen im Bedarfsfall auch während der Osterferien eine Notbetreuung durch.

Die Notbetreuung während der Osterferien ist ein dem Ausmaß der Corona-Krise geschuldetes singuläres Ereignis. Es handelt sich um eine schulische Veranstaltung, so dass der gesetzliche Unfallversicherungsschutz gegeben ist.

Die Eltern sollen den Schulen den Betreuungsbedarf vor Beginn der Osterferien mitteilen, im Einzelfall kann bis 12:00 Uhr des Vortages eine Nachmeldung für eine kurzfristig erforderliche Notbetreuung erfolgen.


Information der Stadtverwaltung Koblenz: Eltern-Schüler-Sorgentelefon vom 30.03.2020

 

Liebe Eltern, liebe Schüler und Schülerinnen, liebe Familien!

Das Netzwerk Kindeswohl des Jugendamtes der Stadt Koblenz, das Ansprechpartner für soziale Institutionen wie auch Schulen ist, wendet sich diesmal mit Informationen direkt an Sie und euch.

Sie stehen mit Ihren Kindern, und natürlich ihr mit euren Eltern, vor einer ganz neuen Aufgabe. Schulbefreiung ohne frei zu haben, stattdessen alleine zuhause lernen und nachmittags noch nicht mal die Freunde zum Spielen oder Austausch treffen können. Auch wenn viele Kontakte über Handy laufen, ist es doch anders als sich persönlich in die Augen schauen zu können.

Da kann es in der Enge der Wohnung auch mal schneller zu Verstimmungen und schlechter Laune kommen als üblich. Die Nerven von Groß und Klein sind hier ordentlich gefordert. Ruhe bewahren ist nicht immer einfach.

Ich will Ihnen und euch gerne mitteilen, dass trotz Corona-Krise die sozialen Dienste für Familien alle tätig sind, wenn auch nicht im persönlichen Kontakt, sondern am Telefon und online.

Sie dürfen sich gerne bei den Ihnen und euch bekannten Stellen hier in Koblenz und Umgebung melden, gleich welche Frage ansteht oder vielleicht auch nur, weil man auch mal mit einer anderen Person außerhalb der Familie reden muss. Entweder, weil man einfach jemanden braucht, um zuzuhören, oder auch damit es zu Hause nicht eskaliert.

Es gibt aber auch bundesweite Hotlines und Online-Plattformen, deren Angebote in vollem Umfang zur Verfügung stehen.

Die Stadt Koblenz hat ein eigenes Eltern-Schüler-Sorgentelefon: 0261 129-6677 (erreichbar montags bis freitags von 08.00 bis 17.00 Uhr) eingerichtet.

Weitere Nummern und Online-Kontakte finden Sie unter folgendem Link:

https://www.koblenz.de/aktuelles/links-corona-pandemie/  unter dem Stichwort: Info-/Hilfeseiten Familie, Soziales

Wir versuchen diese Liste aktuell zu halten. Nutzen Sie die Angebote. Wir wollen für Sie und euch da sein.

 

Mit herzlichen Grüßen aus dem Netzwerk Kindeswohl und dem von Oberbürgermeister Langner und Bürgermeisterin Mohrs ehrlich gemeinten Wunsch: Bleiben Sie gesund.

 

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Sabine Schmengler, Netzwerk Kindeswohl

Amt für Jugend, Familie, Senioren und Soziales - Jugendamt- Stadt Koblenz, Rathauspassage2, 56068 Koblenz, Tel:       0261/1292357        Fax:      0261/1292300    

E-Mail: netzwerk-kindeswohl@stadt.koblenz.de        www.netzwerk-kindeswohl.koblenz.de

 


Schreiben der rheinland-pfälzischen Bildungesministerin Hubig vom 27.03.2020:

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Eltern,

seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus in Deutschland stehen wir alle vor neuen und großen Herausforderungen. Seit zwei Wochen, sind die Schulen und Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz bereits geschlossen und Sie als Eltern meistern diese tagtäglichen Herausforderungen mit sehr viel Engagement.

Ich denke Sie wissen, dass wir die Entscheidung zur Schließung unserer Bildungseinrichtungen nicht leichtfertig getroffen haben. Sie war zwingend notwendig, um die Verbreitung des Corona-Virus in Rheinland-Pfalz zu verlangsamen. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn es möglichst wenig Sozialkontakte zwischen den Menschen gibt. Gleichzeitig mit der Einstellung des regulären Unterrichts- und Betreuungsbetriebs haben wir die Einrichtungen für eine Notbetreuung geöffnet. Wenn Eltern wirklich keine andere Möglichkeit der Betreuung für ihre Kinder finden, lassen wir sie nicht alleine. Und das gilt in Rheinland-Pfalz nicht nur für Eltern in systemrelevanten Berufsgruppen wie z.B. dem medizinischen Personal, sondern für alle Eltern. Die Erfahrung der letzten beiden Wochen bestätigt uns in unserer Einschätzung: von der Nutzung der Notbetreuungsplätze haben Sie als Eltern bislang sehr verantwortungsvoll Gebrauch gemacht, so dass wir nicht mit weiteren Einschränkungen nachjustieren mussten. Dafür danke ich Ihnen sehr herzlich!

Auch wenn es jetzt vorrangig darum geht, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und dafür die sozialen Kontakte – auch die der Kinder – auf ein Minimum zu beschränken, ist es gleichzeitig natürlich wichtig, dass gerade Schulkinder auch in dieser Zeit weiter die Möglichkeit haben, zu lernen und das schulische Bildungsangebot wahrzunehmen.

Mir ist bewusst, dass es für viele Familien eine organisatorische und psychologische Extremsituation bedeutet, wenn Kindertagesstätten und Schulen über Wochen geschlossen bleiben. Sie müssen sich derzeit mit den unterschiedlichsten Fragen beschäftigen: Wie bekomme ich den Alltag und die Berufstätigkeit geregelt, wenn ich meine Kinder vollständig selbst betreuen muss? Werde ich nach der Zeit der Schließung noch eine Arbeitsstelle haben? Was ist, wenn ein Angehöriger erkrankt? Wie kann ich meine eigenen Eltern unterstützen, wenn ich den direkten Kontakt zu Ihnen meiden soll? Und in dieser Situation sehen Sie sich als Eltern zusätzlich gefordert, Ihre Kinder motiviert beim Lernen zu begleiten und sicherzustellen, dass diese die einzelnen Aufgabenpakete erarbeiten, die sie zu Hause erreichen.

Ich sehe, dass Sie sich dieser Herausforderung Tag für Tag annehmen und zusammen mit den Lehrkräften Ihre Kinder in dieser für uns alle ungewöhnlichen Situation mit allen Möglichkeiten, die Sie haben, unterstützen. Dafür möchte ich mich sehr herzlich bei Ihnen bedanken! Und ich möchte Sie ermutigen für die Zeit, die noch vor uns liegt.

Damit bis dahin der Unterricht von zu Hause aus gut funktionieren kann, hat das Pädagogische Landesinstitut Rheinland-Pfalz eine Handreichung erstellt, die auf dem Bildungsserver veröffentlicht ist und die Sie dort runterladen können. Diese Handreichung ging auch per E-Mail an alle Schulen in Rheinland-Pfalz und gibt Schulen weitere Anregungen und Orientierungshilfen für diese Aufgabe, auf die sich niemand in der Form vorbereiten konnte. Um Sie als Eltern zu entlasten, finden Sie in der Handreichung auch viele Anregungen für Familien.

Aber eines ist mir klar, und es ist auch den Verantwortlichen in den Schulen klar: Sie sind die Eltern und keine Ersatzlehrkräfte. Die Lernmaterialien sind Angebote und Hilfestellungen, um die Zeit der Schulschließungen zu überbrücken. Sie bieten Chancen, Kinder und Jugendliche verstärkt an digitale Methoden und eigenverantwortliches Lernen heranzuführen. In keinem Fall sollen sie aber Familien in der aktuellen Situation zusätzlich unter Druck setzen.

Aus diesem Grund habe ich in meinem heutigen Schreiben an die Schulleitungen aller rheinland-pfälzischen Schulen klargestellt, dass bei der Auswahl der Lernaufgaben und der Lernpläne mit Augenmaß vorgegangen werden soll – und auch die Kapazitäten in Familien begrenzt sein können. Ferner habe ich noch einmal deutlich gemacht, dass auf Benotungen wie auch auf die Sanktionierung eventuell nicht eingehaltener Abgabefristen zu verzichten ist. Im Bildungsministerium erarbeiten wir derzeit Regelungen zur Leistungsfeststellung und –bewertung in der verbleibenden Zeit des Schuljahres, wenn die Schulen wieder geöffnet sind.

Wir alle sind in der aktuellen Situation gefragt, verantwortungsvoll zu handeln und die Krise gemeinsam zu meistern. Ich danke Ihnen sehr herzlich, dass Sie das Ihre dazu beitragen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Gute!

Dr. Stefanie Hubig

 

Link zur Seite des BildungsministeriumS.

https://corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Elternschreiben_27032020.pdf

 


Schreiben der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, Auszug, vom 13.03.2020:

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte,
ab Montag, dem 16.3.2020, bleiben die Schulen aufgrund einer Allgemeinverfügung des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) aus Gründen des Infektionsschutzes bis zum Ende der rheinland-pfälzischen Osterferien am 17. April 2020 für den regulären Betrieb geschlossen.

Dies bedeutet, dass weder Unterricht noch sonstige schulische Veranstaltungen stattfinden. 

 Für Eltern, die nicht in der Lage sind, eine Betreuung ihrer Kinder sicherzustellen, wird eine Notfallbetreuung angeboten.

Wir bitten darum, sich vorrangig selbstständig um die Betreuung Ihres Kindes zu bemühen (z.B. durch Absprachen mehrerer Eltern, die gegenseitig die Kinder betreuen).

Dabei sollte jedoch nicht auf Personen zurückgegriffen werden, bei denen es sich aufgrund ihres Alters und ihres Gesundheitszustandes um eine besonders gefährdete Person handelt.

Soweit dies nicht möglich ist, steht Ihnen in Ihrer Schule eine Notbetreuung zur Verfügung, unter Umständen aber nicht im selben Umfang wie im regulären Schulbetrieb.

Für Schülerinnen und Schüler in der Notfallbetreuung wird ein an die Situation angepasstes pädagogisches Angebot sichergestellt.

Für die Schülerinnen und Schüler, die zu Hause bleiben, werden seitens der Schule differenzierte Lern- und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt.

Auch während der Zeit der Schulschließung ist Ihre Schule grundsätzlich erreichbar und steht für etwaige Fragen zur Verfügung.


 

2. Unterrichtsmaterial



 

3. Downloads und Links zur Thematik








Weitere Öffnung der Schulen

Mit Schreiben vom 06.05.2020 informierte das Bildungsministerium zum weiteren Vorgehen bei der Schulöffnung:

Der bereits eingeführte Präsenzunterricht für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 4 soll bis Schuljahresende fortgeführt werden. Ab dem 25. Mai 2020 sollen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 3 und ab dem 8. Juni 2020 die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 und 2 in den Präsenzunterricht zurückkehren. Es gelten hierzu die organisatorischen Vorgaben unter Nr. 3 des EPoS-Schreibens „Konkretisierende Hinweise zur stufenweise Schulöffnung“ vom 23. April 2020. Ebenso gilt auch der Hygieneplan in der Fassung vom 5. Mai 2020. Auch die Notbetreuung wird weiterhin fortgeführt.

Die Klassen werden also in Abhängigkeit ihrer Klassenstärke im wöchentlichen Wechsel beschult. Weitere Informationen werden den Familien in Kürze per Post zugestellt.

Das Schreiben des BM finden Sie unter dem Link https://corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/weitere_stufenweise_Schoeffnung_ab_25.05.2020_GS.pdf






Schulöffnung ab 04.05.2020

Basierend auf dem Schreiben des Bildungsministeriums vom 23.04.2020 Konkretisierende Hinweise zur stufenweisen Schulöffnung und in Absprache mit dem Schulelternbeirat wird an der Grundschule St. Castor der Unterricht ab Montag, 04.05.2020 nur für Klassenstufe 4 wieder erteilt.

Da die Richtgröße für Lerngruppen im Rahmen der Schulöffnung bei 15 liegt und unsere Klassenräume größere Gruppen unter Einhaltung des geforderten Sicherheitsabstandes auch nicht zulassen, wird die Klasse geteilt und im vorgesehenen wöchentlichen Wechsel zwischen Präsenzphasen und heimischem Lernen unterrichtet.

Die Kinder werden von 07.45 - 13.00 Uhr unterrichtet. Die Betreuung findet statt, nicht aber Zusatzangebote wie die Hausaufgabenhilfe der vhs oder die Lernhilfe Zukunft.

In der Woche vom 04.05.2020 - 08.05.2020 kommen erstmalig die Kinder der Stufe 4 zum Präsenzunterricht in die Schule, die NICHT zur Ganztagsschule angemeldet sind. Die anderen Kinder bleiben noch zuhause und erhalten weiterhin Lernangebote über die Homepage.

In der Woche vom 11.05.2020 - 15.05.2020 kommen erstmalig die Ganztagskinder in die Schule. Ganztagsbetrieb und Mittagsverpflegung werden angeboten. Die Nicht-Ganztagskinder bleiben in dieser Woche zuhause und arbeiten an Lernmaterialien, die sie in der Präsenzwoche erhalten haben.

Anschließend setzt sich der wöchentliche Wechsel bis auf weiteres fort.

Nähere Informationen erhalten Sie in den kommenden Tagen auf postalischem Weg.

Die offiziellen Schreiben des Bildungsministeriums zur schrittweisen Schulöffnung und zu Hygienemaßnahmen finden Sie unter den folgenden Links:

https://corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/konkret._hinweise_zur_stufenweisen_Schuloeffnung_-_Grundschule.pdf

https://corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Checkliste_Grundschule.pdf








Sprachförderung und Hausaufgabenhilfe der vhs

Wir freuen uns, dass ab 18.05.2020 die Sprachförderung und die Qualifizierte Hausaufgabenhilfe der Volkshoschschule für die angemeldeten Kinder aller Klassen wieder angeboten werden können!


Lernhilfe Zukunft

Wir freuen uns, dass in der Woche ab 25.05.2020 die Kurse der Lernhilfe Zukunft für die angemeldeten Kinder aller Klassen wieder angeboten werden können! Die Familien erhalten entsprechende Informationen via Post.